5. Überschuss

Der Überschuss ist eine wichtige Zahl. Sie zeigt uns, ob unser Haushalt profitabel ist oder ob wir Verlust machen. Sollte diese Zahl bei jemanden im negativen Bereich sein, gibt es aus meiner Sicht nur 2 logische Maßnahmen, um dem Überschuss positiv zu halten.

Steigere deine Einnahmen oder senke deine Ausgaben.

Wer beides macht, wird reich belohnt. Wer nichts tut, wird in Schulden versinken. Es gibt noch eine Variante. Nämlich die den Sparbetrag zu senken. Das ist die bequemste Lösung führt aber an jeglichen Zielen vorbei und man verlässt dadurch niemals seinen Komfortzone. Der Mensch wächst aber nur außerhalb seiner Komfortzone. Man bleibt also stehen und es gibt keinerlei Entwicklung. Ich denke und bin davon überzeugt, dass man deswegen aber nicht diesen Kurs absolviert. Sondern viel mehr aus dem Grund, dass man sich entwickeln will und aus der aktuellen Lage entkommen will.

Die andere Variante mit dem Überschuss ist, dass er mit schwarzen Zahlen beziffert wird. In diesem Fall gibt es tatsächlich keine Regel oder Vorschrift. Es ist euch selbst überlassen, was ihr mit eurem Geld macht – wohin ihr es fließen lasst. Ich habe damals den Überschuss genutzt, um einen höheren Sparbetrag zu erreichen. Daraus resultiert, dass unser finanzieller Safe schneller gefüllt und erreicht wird. Das wiederum hat zur Folge, dass wir uns schneller um unsere finanzielle Absicherung kümmern können. Das wiederum hat zur Folge, dass unsere Einnahmen steigen, weil wir durch dieses Budget Zinsen bekommen. Und das hat zur Folge, dass unser Sparbetrag wächst. Aber, ohne dass unser Überschuss geringer wird! Das Sprichwort, das hier fallen muss, ist eine Art Zinseszins, den wir sowieso durch unsere Zinsen bekommen, aber wir geben diesem noch mal richtig Feuer durch unseren Überschuss. Es ist ein Kreislauf, der irgendwann exponentiell stark steigt.

Wenn der Safe mit dem Betrag, den wir brauchen gefüllt ist, dann beginnt aus der kleinen lodernden Flamme ein immer fortlaufend größeres Feuer zu werden. Irgendwann nach einigen Jahren wird der Zeitpunkt kommen, wo das entstandene Inferno nicht mehr aufzuhalten ist. Auf dem Weg dahin sollte man sich mehrmals Gedanken über seinen Überschuss machen. Diese Summe ist variabel und kann unter anderem auch im Sinne des Risikomanagements aufgeteilt werden. Wer mehr Risiko will oder braucht, kann den Überschuss auch zu 100% zum Traden benutzen. Somit ergibt sich ein monatlicher Betrag, der auf das Tradingkonto fließt. Ich habe diesen Weg gewählt, um eine vernünftige Kontogröße zu generieren. Heute nutze ich meinen Überschuss nach den Regeln meines Risikomanagements. Es kommt aber auch nicht selten vor, dass ich den Überschuss als Spritze für Investments nutze. Somit gibt es wieder einen Push für die Rendite, auch wenn er noch so klein ist. Allerdings möchte ich auch die Gegenseite beleuchten und offen und ehrlich sagen, dass ich den Überschuss auch mal voll und ganz ausgebe. Z.B. schön Essen gehen mit meiner Partnerin oder mir Dinge gönne die ich sonst nicht als selbstverständlich erachte.